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Apotheke in Bischofswerda
Wissenswertes
Pflanzliche Erfolgsgeschichten

Wir freuen uns an den Arzneischätzen der Natur – aber eigentlich nutzen wir sie kaum.

Wie gut dass es viele pflanzliche Arzneimittel in konzentrierter Form gibt – als Tropfen, Saft, Kapseln oder Dragees. Viele von Ihnen haben eindrucksvoll ihre Daseinsberechtigung nachgewiesen.

Ginkgo ist so ein Tausendsassa. Als Trockenextrakt in Filmtabletten ausreichend hoch dosiert eingenommen bringt er die Nervenzellen auf Trab. Er verbessert die Sauerstoffversorgung im Gehirn und die Fließeigenschaften des Blutes. Auch bei Tinnitus können Ginkgo-Präparate helfen.

Ein Extrakt aus den Wurzeln einer Pelargonium-Art mit einem ganz unaussprechlichen Namen hat ebenfalls Karriere gemacht und nicht zu unrecht. Besonders bei Infekten der Atemwege und im Hals-Nasen-Ohrenbereich werden ihm abwehrstärkende Wirkungen zugerechnet. Bei diesem Wetter dürfte er schon wieder gute Dienste leisten.

Teufelskralle, eine gleichfalls im südlichen Afrika beheimatete Pflanze, liefert einen Wurzel-Extrakt, der zur Minderung von Schmerz- und Entzündungszuständen des Bewegungsapparates wirkungsvoll eingesetzt wird. Aufgrund der guten Verträglichkeit stellen Teufelskralle-Präparate eine sinnvolle Ergänzung zur nebenwirkungsreichen chemischen Therapie dar.

Dass die Natur den modernen Arzneischatz immer wieder bereichert, belegt z.B. der in den tropischen Zonen beheimatete Niembaum. Dessen Samen liefern ein Öl, welches von den Einheimischen schon lange zur natürlichen Schädlingsbekämpfung verwendet wurde. Der Apotheke stehen nun auch Präparate zur Bekämpfung von Hausstaubmilben und von Läusen zur Verfügung, die – besonders wichtig – für uns Menschen vollkommen unbedenklich sind.

Die Wissenschaft geht davon aus, dass gerade in den wenig erforschten Bereichen unserer Erde – den Urwäldern und den Ozeanen – noch viele Arzneistoffe auf ihre Entdeckung warten.

Ein Hinweis zum Schluss: Immer wieder gibt es auch Präparate, deren Anwendung nicht unumstritten ist. Im Moment sind Zimtkapseln der Renner. Wissenschaftler raten jedoch dem in der Regel gut eingestellten Diabetiker von der Einnahme ab.

Mein Fazit für heute: Auch wenn die Gesundheitsreform die Erstattung der meisten pflanzlichen Arzneimittel verweigert, ändert das nichts am Wert der natürlichen Schätze. Greifen Sie in Ihrem Garten oder in Ihrer Apotheke regelmäßig darauf zurück.

Ihr Stadtapotheker Johannes Rainer Klotsche

 
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